Wann lohnt sich eine Handyversicherung und welche Schäden deckt sie ab?

Das Handy respektive das Smartphone ist für viele Deutsche ein täglicher Begleiter. Umso ärgerlicher ist es da, wenn dieses wichtige Hilfsmittel im Alltag einen Schaden erleidet. Dieser kann beispielsweise in einem Display-Bruch oder auch in einem Schaden durch eingedrungenes Wasser bestehen. Glücklich schätzen kann sich in einem solchen Fall derjenige, der im Vorfeld eine Handyversicherung abgeschlossen hat. Doch was muss man dabei eigentlich konkret beachten?

Mann hält kaputtes Smartphone in der Hand.
Ein simpler Sturz auf einen harten Untergrund reicht beim Smartphone schon für ein kaputtes Display aus.

Handyversicherung kann für neuere Geräte mit hohem Preis sinnvoll sein

Über den Abschluss einer Handyversicherung hat schon so mancher Besitzer eines teuren Smartphones nachgedacht. Manche können sich unter einer solchen Police aber auch vergleichsweise wenig vorstellen. Wer eine Handyversicherung abschließt, entscheidet meist selbst, welche Schadensarten abgedeckt sein sollen, doch dazu später mehr. Initial soll erst einmal die Frage geklärt werden, für welche Anwender eine Handyversicherung überhaupt Sinn ergibt. Zwei Fragen muss man sich laut www.allnetflatvergleich.de in diesem Zusammenhang stellen:

  1. Wann wurde das Handy erworben bzw. wie alt ist es?
  2. Welcher Preis wurde für das Handy bezahlt?

Generell lässt sich sagen, dass der Abschluss einer Handyversicherung in Erwägung gezogen werden soll, wenn der Kaufpreis die Summe von 500 Euro überstiegen hat. Wer sich für den Abschluss einer Handyversicherung entscheidet, muss dann damit rechnen, dass die Kosten bei 5 bis 20 Prozent des Kaufpreises rangieren. Natürlich spielt aber auch das individuelle Gefahrenpotenzial für Schäden bei der Frage nach dem Für und Wider der Handyversicherung eine entscheidende Rolle. Wer also etwa einen riskanten Job ausübt oder in seiner Freizeit risikoreiche Sportarten ausübt, dessen Smartphone ist auch anfälliger für Schäden.

 

Als Kunde hat man die Wahl zwischen verschiedenen Handyversicherungen

 

Mann vergleicht am Laptop Handyversicherungen.
Ein Vergleich zwischen den einzelnen Handyversicherungen lohnt sich aufgrund der vielen Anbieter auf jeden Fall.

Sieht man sich auf dem Markt der Handyversicherungen um, so stellt man zunächst einmal fest, dass es schon längst nicht mehr nur einen Anbieter mit einem entsprechenden Produkt gibt. Die nachstehenden Unternehmen haben meistens eine vielversprechende Insurance im Programm:

  1. Mobilfunkanbieter
  2. Online-Shops
  3. Elektrofachmärkte

Bei einer so reichhaltigen Fülle von Versicherungen fragt sich natürlich, ob es überhaupt gravierende Unterschiede gibt und für welche Police sich Verbraucher am besten entscheiden. Ein wichtiger Unterscheidungspunkt ist die Laufzeit der Handyversicherung. Es gibt Unternehmen, die mindestens einen Abschluss über zwei Jahre erwarten, wiederum andere geben sich auch mit einer nur halb so langen Laufzeit zufrieden. Manche Versicherungen können darüber hinaus sogar zu jedem beliebigen Zeitpunkt gekündigt werden und bieten daher ein Maximum an Flexibilität.

Eine Standard-Versicherung bietet meist keinen Schutz gegen Diebstahl

Versicherungsnehmer sollten beim Thema Handyversicherung immer darauf achten, welche Schäden von der jeweiligen Versicherung übernommen werden. Aufschluss über diesen Punkt gibt die nachstehende Tabelle:

Schadensart Übernahme
Displayschaden Ja
Flüssigkeitsschäden Ja
Defekte Verschleißteile Nein
Diebstahl Nein

Aufgepasst werden muss beim Punkt Diebstahl, denn viele Personen gehen auf natürliche Weise davon aus, dass dieses Delikt nicht vom Versicherungsschutz ausgenommen ist. Viele Versicherer verlangen in diesem Zusammenhang allerdings, dass der Kunde, um den Schaden ersetzt zu bekommen, zum Zeitpunkt der Straftat Körperkontakt zu dem Gerät gehabt haben muss. In diesem Zusammenhang kann bereits ein in der Hose steckendes Smartphone in einem überfüllten öffentlichen Verkehrsmittel als Ausschlussgrund gelten.